Das „Räthsel-Alphabet“

1820 erscheint in „W. C. Becker’s Taschenbuch zum geselligen Vergnügen“ das „Silhouetten-Rätsel- Alphabet, im Original von einem geist- und kunstreichen Fräulein aus freier Hand mit der Schere geschnitten“. Märchenhafte Gestalten umspielen zierliche Buchstaben und laden zum Rätseln ein. Die junge Meisterin des Scherenschnitts heißt Adele Schopenhauer, sie ist die Schwester des berühmten Philosophen Arthur Schopenhauer.

Zu den kunstvoll gestalteten Buchstaben-Rätseln veröffentlicht Adele ein kleines Gedicht: 

„Forscht denn in den dunklen Zügen,

Lest‘ dieß schwarze A. B. C.

Zum geselligen Vergnügen,

Sei‘s beim Nach-Tisch,

sei‘s beim Thee!“