Infos zur sächsischen Ballade

Lene Voigt

Als Friedrich Schiller schon über 100 Jahre tot war, hatten seine Werke schon längst ihren unumstößlichen Platz in der deutschen Literatur. Generationen von Schülern lernen seither seine Gedichte und jeder, der etwas auf sich hält, kann das eine oder andere geflügelte Wort Schillers zitieren.

Schön und gut – denkt sich manch einer – aber neu ist das nicht, sondern immer älter.

Nicht so Lene Voigt, die sich der berühmten Balladen auf ihre ganz eigene Art annahm. Sie gab manchen von ihnen einen neuen Anstrich, einen aus frischer, witziger Sprache in einem eigenen Kolorit. Aus Sachsen kommend, sächselte sie nämlich, was das Zeug hält.

Lene Voigt (1891–1962) war eine Mundartdichterin und Schriftstellerin aus Leipzig.

Sie „übersetzte“ bekannte Texte ins Sächsische und gab ordentlich ihren Senf dazu. Ihre „Säk’schen Glassigger“ und Säk’schen Balladen“ brachten viele Menschen zum Lachen und machten sie beliebt.

Auch Schillers Ballade „Der Handschuh“ hat sie umgedichtet. Hört euch mal die Ballade an!